Freitag, 26. November 2010

HDR-Software

HDR Bilder sind in den letzten Jahren recht populär geworden. Als Fotograf der "alten Schule" gefällt mir der Look aber nur bedingt, zuviel Effekt und zuwenig Inhalt. Um zu Hohe Kontraste auszugleichen benutze ich aber Masken und Ebenentechnik in Photoshop schon länger. Auch ein Plugin genannt DRI von Fred Miranda hat mir gute Dienste geleistet. Mit Software Lösungen wie Photomatix bin ich aber nie so recht klargekommen. Da ich von meiner letzten Reise durch Rumänien doch einige Architekturaufnahmen hatte, die nur über Maskieren/HDR zu ansehnlichen Ergebnissen führen, habe ich mich wieder mit dem Thema befasst. Die HDR Funktion in Photoshop CS5 finde ich noch immer unbefriedigend. Nik HDR Efex pro ist von den Ergebnissen her sehr gut: von natürlich bis "künstlerisch ist alles möglich. Nur selbst auf meinem 3,0 Ghz Quad Prozessor läuft dieses Programm elend langsam. Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf die Software "Photo Engine" von Oloneo gestoßen. Obwohl noch im Beta Stadium (und deshalb noch Gratis) läuft bei mir die Software stabil unter Win 7 64 bit. Und vor allem unheimlich schnell bei hervorragenden Ergebnissen.

Kloster Anotea - Rumänien


Noch ein Satz zu Nik HDR Efex pro: So gut das Ergebnis sein mag, eine Software die einem das Gefühl gibt, man braucht einen neuen High End Computer um halbwegs vernünftig arbeiten zu können ist wohl als "Danaergeschenk" zu bezeichen, wiewohl es mit 150.-€ weit vom Geschenkstatus weg ist. Aber das mit der mangelnden Performance kennen viele Nikon Fotografen von NX2 schon zur Genüge. 
Manchmal ist es zum Glück ausreichend nach einer anderen Softwarelösung zu suchen und nicht nach einem neuen Computer.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Die ersten Winterfotos 2010

Im Spätherbst fahren Gabi und ich gerne in die Berge, vor allem Südtirol ist um diese Zeit oft sehr schön. Da diesmal der Wetterbericht aber für den Süden nur bescheidenes Wetter vorhergesagt hat, nutzten wir den Freitag und Samstag für einen Ausflug ins Gesäuse/Steiermark. Die Anreise am Donnerstag klappte gut, unser Ziel, die Mödlingerhütte am Fuße des Reichenstein in 1500 mm Höhe hat eine mautpflichtige Zufahrtstraße, welche allerdings schmal und steil ist. Eine ideale Teststrecke um die neuen Winterreifen an meinem Campingbus auszuprobieren. Und weil es im oberen Bereich der Straße auch noch gut 10 cm Schnee gab war auch gleich ein Test der Schneeketten angesagt. So schafften wir es gut bis zum verschneiten und unverspurten Parkplatz. Was wir nicht wußten war, das der Parkplatz 20 Gehminuten von der Hütte entfernt ist und da auch noch gut 100 Höhenmeter zu überwinden sind. Und wie das Fotografenleben so spielt wurde es ein Wettschnauffen mit dem Sonnenuntergang um noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen. 

Reichenstein in letztem Abendlicht, Nikon D3X, 100 Iso, f 8, 1/25 sec, Gitzo Stativ, AF-S VRII 70-200
 In der Nacht hatte es - 6 Grad und da bewährte es sich, das nicht nur die Gasheizung gut funktioniert, sondern auch der Campingbus durch gute Isolierung ein angenehmes Raumklima hat, denn die beste Heizung bringt nichts, wenn rundherum das unverkleidete Blech permanent Kälte abstrahlt. Am Morgen dann vor Sonnenaufgang gefrühstückt und wieder den steilen Anstieg mit Kameraausrüstung hochgestapft. Oben auf der Ebene rund um die Mödlingerhütte war das Morgen- und Vormittagslicht wunderbar klar und der frische Schnee ließ die steilen Felsflanken noch mächtiger und wilder wirken. Nach vielen Fotos und einem guten Kuchen in der Hütte ging es wieder zurück zum Auto und schön langsam über die gewundenen Straße hinab ins Tal. Bis am Nachmittag blieb der Himmel klar und wolkenlos, dann kamen auf einmal hohe Schleierwolken (die absoluten "Lieblinge" bei Landschaftsfotografen), sodaß wir uns andere Motive suchen mußten. Was aber in einer so tollen Landschaft wie dem Gesäuse nicht weiters schwierig war. 

Nikon D3X, 100 Iso, f 13, 1/3 sec, Gitzo Stativ, PC-e 45 mm
 Die Stichstraße nach Johnsbach haben wir dann auch noch abgefahren, auf der Suche nach guten Motiven und einem Übernachtungsplatz, den wir unweit eines Gasthauses fanden.
Am nächsten Morgen ein "Klassiker" im Bereich "wie ärgere ich einen Fotografen": Schneebedeckter Berg, dahinter schwarze Wolken, plötzlich ein Sonnenspot auf den Berg - Dramtik pur. Kamera und Stativ geschnappt, 100 m gejoggt um eine Stromleitung nicht im Bild zu haben, Kamera eingerichtet - Licht weg - Fotograf frustiert.


 Über den Tag dann aber noch viele lohnende Fotomotive gefunden, auch Sonne und blauen Himmel gab es hin und wieder und mehrere interessente Gespräche mit einem Nationalparkranger und seiner Aspirantin, denen wir an diesem Tag gleich dreimal begegnet sind.


Nikon D3X, 100 Iso, f 13, 1/40 sec, Gitzo Stativ, PC-e 85mm
Bei der Heimfahrt sind wir noch bei einem der besten Dorfwirtshäuser die wir kennen eingekehrt (Leinfellner in Enzenreith) um die Wildwochen nicht zu versäumen.  

Da heißt es dann gleich wieder bei Freund und Feind, so einen Job möchte ich auch haben. Bitte, steht jedem offen, nur halt bedenken, auch die Übernachtungen im Campingbus bei -6 Grad und das Aufstehen vor Sonnenaufgang gehören dazu. Ist aber so wie der Neid auf die Lehrer, da wollen auch alle tauschen - nämlich im Juli und August. Und bei mir meistens dann wenn ich für einen Erotikkalender fotografiere oder Gasthäuser im Triestingtal.
Aber selbst wenn es so ein toller Job ist (Fotograf, Lehrer,....), Neid auf den guten Job des Anderen finde ich grundsätzlich seltsam. Denn "Auch die Berufswahl ist eine Frage der Intelligenz".

Sonntag, 3. Oktober 2010

Nikon Coolpix P7000

Dank der regelmäßigen guten Honorarabrechnungen bei "Imagebroker" kann ich hin und wieder (eigentlich zu oft) "Unbescheiden" sein und mir ein neues Spielzeug zulegen. Oder anders gesagt ein altes Spielzeug durch ein neues ersetzen. Bis jetzt habe ich die Lumix LX-3 als Kompaktkamera verwendet und war mit ihr recht zufrieden. Natürlich ist eine solche Kamera nicht gedacht eine digitale SLR zu ersetzen, da nur bei sehr sorgfältiger Verwendung (RAW file, 80 ISo, gute Lichtverhältnisse) diese Bilder für Bildagenturen annehmbar sind. Für Schnappschüsse während einer Mountainbiketour, die man schon 20 mal gemacht hat ist so eine Kamera mehr als ausreichend. Und auch für die Verwendung in regionalen Tourismusprospekten ist die Qualität OK, da meistens nicht mehr als A5 Druckgröße benötigt wird. Die Bedienung der LX-3 ist ja nicht schlecht, aber einiges hat mich doch immer ein wenig irritiert, so die silbernen Richtungstasten, deren Beschriftung  (Gravierung) kaum lesbar ist, oder die unselige Objektivkappe, die man herunternehmen muß, bevor man die Kamera einschaltet (oder eben die Kamera in einer Hülle aufbewahren ohne das Objektiv zu schützen). Da haben sich übrigens kleine Neoprentaschen bewährt. Der doch geringe Zoombereich ist ein weiteres Manko (24-60 mm auf Kb), allerdings ist die Optik sehr lichtstark mit f2,0 bis 2.8, auch der Sensor ist ein wenig größer mit 1/1.63". 



Im Vergleich mit der neuen Nikon P7000 fällt auf, das die Lumix etwas schneller die Daten speichert und wieder für die nächste Aufnahme bereit ist. Natürlich sind für Weitwinkelfans die 24 mm und die verschiedenen Bildformate wie 4:3 und 16:9 ein Pluspunkt der Lumix, wiewohl mir das 4.3 Format angenehm ist und ich bei Bedarf von mehr Weitwinkel mehrere Aufnahmen (Hochformat, im Manuellen Modus) zu einem Bild zusammensetze, mit dem angenehmen Nebeneffekt der höheren Auflösung.
Während ich bei der Lumix noch immer bei manchen Menüeinträgen zum Suchen anfange, war die Bedienung der Coolpix für mich vom Anfang an ohne Probleme, was einerseits an den vielen Funktionstasten liegt, aber wohl auch an Ähnlichkeiten zu den DSlr Gehäusen von Nikon, die ich ja verwende. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist das Nikon Raw Format, erstaunlicherweise NRW nicht NEF, aber es funktioniert sowohl in Nikon View 2 (gratis), aber auch in Capture NX 2 sehr gut (bis auf das NX 2 prinzipiell die instabilste Software ist, die ich kenne). Die Qualität der Raw files ist ähnlich , aber die P7000 hat im Iso Bereich einen Vorteil, sodaß 100 Iso bei der P 7000 gleich gut wie 80 Iso bei der Lumix sind. Die höheren Iso waren schon bei der Lumix überraschend gut, zumindest bis Iso 400, was bei der P7000 noch ein wenig besser ist, das Rauschverhalten ist generell für eine Kompaktkamera gut, ohne das zuviel Details durch die Rauschunterdrückung verschwinden. Der Bildschirm der P7000 löst sehr hoch auf und die Live View Bilder lassen sich auch von der Seite sehr gut erkennen, was das Fehlen eines dreh- und schwenkbaren Displays verschmerzen läßt. Dafür ist die Kamera etwas kompakter und leichter als die Canon G11 und hat einen besseren Zoombereich, der ja bis 200 mm geht. Der kleine optische Sucher der P7000 ist bei starker Sonne, oder wenn man stromsparend unterwegs sein will eine nützliche Sache. Der Blitzschuh ist voll funktionsfähig , unterstützt i-TTL und kann mit jedem Nikon SB Speedlight kombiniert werden, wiewohl nur das SB-400 von der Größe her Sinn macht. Positiv ist auch, das die P700 im Unterschied zur Lumix mit einem Infrarot Auslöser wie dem ML-L3 sofort und mit 2 oder 10 sec. Verzögerung ausgelöst werden kann. Ideal wenn man bei Gruppenbildern auch mit drauf sein will. Natürlich ist die Coolpix etwas größer und schwerer (350 gr mit Batterie und Speicherkarte zu 270 gr bei der Lumix), läßt sich aber gut in einer kleinen Tasche am Gürtel tragen, oder auch bei einem Raddress in einer der drei Rückentaschen verstauen.

Selbstporträt mit Stativ und Infrarotauslöser mit 2 sec. Verzögerung

Noch ein Tip: Es lohnt sich nicht nur den kleinen Infrarot Auslöser mitzunehmen, sondern auch ein kleines Stück Diffusorfolie, das man vor den eingebauten Blitz bei Makroaufnahmen halten kann. Denn intelligenterweise läßt sich der eingebaute Blitz auch manuell regeln, bis auf 1/64 Leistung.
Erwähnenswert ist auch noch ein digitaler Graufilter, der längere Belichtungszeiten möglich macht, zb. sinnvoll für den Schleiereffekt bei fließenden Wasser, denn auf Grund der Beugungsunschärfe, die bei kleinen Sensoren schon sehr früh einsetzt ist bei der P7000 die kleinste einstellbare Blende f8.
Für solche Langzeitbelichtungen ist es nötig den gut funktionierenden Bildstabilisator auszuschalten, auf 100 Iso zu gehen (Auto Iso ausschalten) und den Infrarot Fernauslöser zu verwenden. Dafür hat sich mein kleines Carbonstativ von Benro (siehe früheren Post) sehr bewährt, das die P7000 natürlich leicht trägt und eine ideale Kombination darstellt.

Der Umstieg von der Lumix zur Coolpix erfolgt hauptsächlich deshalb, weil sich die P7000 besser in meine Nikon Ausrüstung integriert, von der Bedienung ich sie angenehmer empfinde und die Nachbearbeitung in NX2, inkl. der genialen Upoint Technologie, bewerkstelligen kann. Die Lumix LX-3 ist aber noch immer eine sehr gute Kompaktkamera, die durch ihre hervorragende, lichtstarke Optik eine Sonderstellung einnimmt.

Montag, 13. September 2010

Neue Objektive von Nikon: 85 mm 1,4 AF-s


Weil ich unbescheiden bin, habe ich mir nicht nur das 28-300 VR zum Testen ausgeborgt, sondern auch das neue 85 mm 1,4 AF-s. Ach ja und auch noch das 45 mm Pc-e aber das ist eine andere Geschichte.

Ich besaß einige Zeit das 85 mm 1,4 Ai-s, also die manuelle Version dieses Objektivs. Mechanisch ein Traum, aber bei offener Blende bis Bl 2,8 leider recht starke Überstrahlung, die einem Weichzeichnereffekt ähnelt. Außerdem schwer zu fokussieren, denn bei Blende 1,4 ist der Schärfebereich sehr schmal.


Nikon D3, 85 mm AF-s, 1600 Iso, f 1,4, 1/50 sec

Das neue Objektiv ist hier eine mehr als deutliche Verbesserung, denn schon bei offener Blende ist die Qualität sehr gut, ohne Überstrahlungen und mit wunderschön weichem Bokeh (Unschärfe des Hintergrunds). Der Autofokus ist schnell und präzise.
Massiv mit großer Sonnenblende (Plastik).

Eigentlich eine perfekte Optik für Porträt und bei schlechten Lichtverhältnissen. Doch die Naheinstellgrenze von 85 cm (gleich wie bei den Vorgängern und um 10 cm besser als bei dem Canon 85 mm/1,2) ist meiner Meinung nach nicht ganz ausreichend, um Gesichter formatfüllend abzulichten.

Neue Objektive von Nikon: 28-300 VR Superzoom für Vollformat


Vorab ein paar Anmerkungen:
Zur Verfügung gestellt von NPS Nikon Wien habe ich diese neue Objektiv für eine Woche testen können.
Getestet wurde das Objektiv auf meiner D3x vom Stativ (Gitzo Carbon mit Markins Kugelkopf) mit Spiegelvorauslösung und Kabelauslöser.
An pixel peeping bin ich nicht sonderlich interessiert, ich mache immer eine Testserie mit einem neuen Objektiv von meiner Terrasse aus in Richtung Kirche und benutze die Ziegelwand meines Nachbarn als Fokuspunkt. Hier sehe ich sehr schnell, ob ein Objektiv gröbere Probleme hat. Wenn es OK ist nehme ich es einfach auf ein paar Fotoshootings in meiner Umgebung mit, also ein Praxistest.


Peilstein, Nikon D3X, Gitzo Stativ, 28-300 VR


Kurz gesagt ist es erstaunlich, das Nikon in so ein relativ kompaktes Objektiv diesen weiten Zoombereich hineinpacken konnte, ohne gröbere Kompromisse bei der Bildqualität. 
Im Weitwinkelbereich muß man schon auf Bl 8 abblenden um die Ränder scharf zu bekommen. Zentral ist es aber immer gut. Beim Kontrast ist es ein wenig flauer, als das 24-70/2,8. Nur bei 50 mm ist die Schärfe an den Rändern nicht so gut, auch wenn abgeblendet wird. Ein typisches Verhalten von Superzooms, das nicht alle Brennweiteneinstellungen gleich gut sind. Von 70 mm aufwärts ist es nicht ganz vergleichbar mit meinem 70-300 VR, das auch an der D3x noch brauchbare Ergebnisse liefert (aber beim Vergleichstest kamen Schwächen beim 70-300 heraus, die ich nicht ganz erklären kann- muß das Objektiv wohl beim Nikon Service testen lassen). Bei nur geringem Mehrgewicht (800 g gegen 745 g) also ein sehr universelles Objektiv für das Vollformat. An einer D700 macht sich das Objektiv sehr gut und ist für Reisen eine gute Wahl.
An der D300 wirkt das 28-300 VR jedoch etwas klobig, wiewohl die Kombination mit der 10-24 mm DX Optik eine reizvolle Kombination abgibt, die 16-450 mm effektiv abdeckt. Sinn macht eine FX (Vollformat) Optik an einer Kamera mit DX Sensor sehr wohl, da die Schwächen am Rand bei offener Blende, die in FX auftreten, praktisch wegfallen.
Die Verarbeitung des Objektivs ist gut, nur das Klappern der Plastiksonnenblende nervt. Der Zoomring ist etwas schwergängig, was aber Zoomcreep gut verhindert. Autofokus ist recht schnell, aber natürlich nicht so gut wie beim 70-200/2,8.
Bei 200 mm ist es schon bei der minimalen Bl 5,6, da ist das 70-300 etwas lichtstärker.
Bei 300 mm und offener Blende starke Randabdunklung.
Naheinstellung über den gesamten Zoombereich bei 0,5 m, das wird im Telebereich aber durch drastische Brennweitenverkürzung erreicht, sodaß der Abbildungsmaßstab nur ein wenig besser ist als beim 70-300 VR.

Fazit: eine gute und universelle Optik, die sich immer dort anbietet, wo man mit wenig Fotogepäck unterwegs sein will. Denkbar ist zb. auch für Städtereisen diese Optik mit einem Pc-e 24 mm zu kombinieren.

soo klein und schon ein Stativ

Angeregt durch Klaus-Peter, dem Besitzer von "Imagebroker", der mir bei einer gemütlichen Wanderung durch die Weinberge bei Falkenstein, sein klein zusammenlegbares Gitzo Stativ gezeigt hat, bin ich auch auf die Suche gegangen nach so einem Rad und Wanderstativ. Fündig wurde ich dann bei der Firma Benro, deren Gimbal Heads ("Bügelneiger") ich verwende und für sehr gut halte und das noch zu einem äußerst günstigem Preis.
So fand ich auch bei Amazon das Travel Angel C-068 inkl Kopf B-00 um 329.-€. Durch die um 180 Grad schwenkbaren Stativfüße ergibt sich ein Packmaß von nur 35 cm bei einem Gesamtgewicht von ca 950 Gramm inkl. Kugelkopf (Carbonausführung). Benro typisch in sehr guter Verarbeitung, mit Kameraplatte inklusive und Arca Swiss kompatiblen Schnellverschluß !

Gedacht sind solche Stative natürlich nicht für große DSLR Kameras, aber zb. eine Nikon D3100 mit 18-55 VR Objektiv oder 18-105 VR wiegt so zwischen 750 und 900 g, was die maximale Belastung von 2 kg bei weitem nicht ausreizt. Auf sommerlichen Bergtouren, oder unserem Hüttendienst auf der Gloggnitzerhütte ist solch eine Minimalausrüstung ideal. Denn wenn doch ein schönes Motiv auftaucht, bin ich dafür mehr als ausreichend gerüstet.
Ich weiß, die D3100 kommt erst auf den Markt, aber die technischen Daten sind schon da und mit der D60 habe ich es ähnlich gemacht. An dieser Kamera hat jetzt mein Schwiegervater seine Freude.

Für Freunde der Makrofotografie noch ein Tip: Das Setobjektiv 18-105 VR ist mit einem mittleren Zwischenring (3er Set zb. von Soligor) sehr gut auch im Nahbereich zu verwenden. Noch das billige 55-200 VR dazu, und man hat einen Brennweitenbereich von 28-300 mm abgedeckt.
Wer es ganz leicht haben will, mit dem 18-55 ergibt sich dann ein Gesamtgewicht von ca. 1100 Gramm ! 14 MP Kamera mit full Hd video, und Sucher + Liveview, .......
Ein Grund, warum mich noch leichtere Systeme wie die von Olympus oder Sony nicht so reizen, ist der fehlende Sucher, bei der Nex Serie auch der fehlende eingebaute Blitz. Und wer jetzt die Nase rümpft ob dieser Plastiklinsen, die sind so schlecht nicht. Nur sorgsam behandeln sollte man Sie, da das Plastikbajonett nicht so wiederstandsfähig ist und die Optiken sicher auch nicht pralle Sonne bei 60 + ohne Schaden aushalten würden.

Für die die es interessiert, normalerweise fotografiere ich mit einer D3x, aber mit 14 Mp ordentlich fotografiert ist für die meisten Anwendungen ausreichend und auch Bildagenturen haben meistens MP Grenzen um die 10 MP. 
Denn auch bei mir schlägt hin und wieder der innere Schweinewuff zu und dann ist so eine Minimalausrüstung besser als gar keine. Denn wie heißt es so treffend: Die beste Kamera ist die, die man dabei hat".

Update: Und wie mein Eintrag bezüglich der Coolpix P7000 zeigt, geht es auch noch mit weit weniger Gewicht, gerade für lange Bergtouren eine überlegenswerte Alternative.