Montag, 13. März 2017

Schnelle Bildauswahl: Fast Raw Viewer oder XNViewMP

Wenn man Lightroom beschleunigen will, ist ein geänderter Workflow sinnvoll. Nicht ewig warten bis Lightroom die 1:1 Vorschauen gerendert hat, sondern mit einem Viewer eine Vorauswahl treffen.

Siehe auch meinen Artikel zu Lightroom:
http://blitzchris.blogspot.co.at/2017/03/lightroom-beschleunigen-computer-fur.html

Neben Nikon View (Gratis, nur für Nikon Raw files) habe ich zwei Programme ausprobiert.

Der "fast Raw Viewer" kostet ca. 20.-€ und hält im Prinzip, was er verspricht. Die Bilder werden sehr schnell angezeigt und aus dem Raw file generiert, also es werden nicht die eingebetteten jpg Vorschaubilder der Kamera verwendet.

Das hat Vor, aber auch Nachteile.

Das gute an dem Programm, man kann es sehr individuell an seine Bedürfnisse anpassen. So sind sämtliche Shortcuts veränderbar, man kann sie also an jene, die man aus Lightroom gewöhnt ist, anpassen.
Umfangreiche Info über Exif der Kamera, mehrere Overlays die z.B. feine Details farbig anzeigen.
Ein echtes Raw Histogramm, das auch Überbelichtung in den einzelnen Farbkanälen anzeigt.

Raw files sind ja eigentlich unscharf, erst der Schärfealgorithmus macht die Bilder "scharf" und da hapert es meiner Meinung nach im FRV, denn man kann zwar eine USM Schärfung in zwei Stufen einstellen, aber das Ergebnis ist eher unschön, entspricht nicht dem, was man in Lightroom erreichen kann. Für eine schnelle Vorab Beurteilung der Raw files tu ich mir mit diesem Programm deswegen schwer.

Das zweite Programm, XNViewMP ist ein für private Anwender freier Viewer, der auf die eingebetteten jpg´s zugreift. Das tut er sehr schnell und mit einer Fülle an Informationen.

Wenn man sich die Mühe macht und die jpg der Kamera über ein Profil an das Ergebnis in Lightroom anzugleichen versucht, dann kann man überraschend gut abschätzen, ob das Bild Ok ist. Allerdings, feinste Schärfeunterschiede sind erst in Lightroom nach dem Entwickeln und Schärfen in der 1:1 Ansicht zu sehen. Hier geht es jedoch darum, große Mengen an Bildern möglichst schnell vom "Schrott" zu befreien. Und das geht in XNViewMP sehr gut. Auch die Import Funktion von der Speicherkarte ist für mich besser gelöst.


links Raw file bei 100% im FRV, rechts in Lightroom bei 100%


Hier die links:

Fast Raw Viewer: http://www.fastrawviewer.com

XNViewMP: http://www.xnview.com/de/xnviewmp/

Lightroom beschleunigen - Computer für Lightroom

Als Berufsfotograf arbeite ich fast täglich mit Lightroom und auch Photoshop. Dabei mit den neuesten CC Versionen auf dem Mac.
Vor gut drei Jahren bin ich von einer zwei Pc-Computer Lösung (Standgerät und Notebook) auf ein Mac Book pro Retina (mid2012) mit 2,7 Ghz umgestiegen. Das Mac Book pro war auf keinen Fall langsamer als mein hochgezüchtetes Pc Standgerät, zumindest was die Fotoanwendungen betrifft. Und Spielen auf dem Computer interessiert mich wenig, wenn dann ein zünftiges Kartenspiel auf der Gloggnitzerhütte um zu entscheiden, wer den Abwasch machen muss.
Meine Frau Gabi ist noch lange mit meinem Pc-Notebook (Asus Zenbook Ux-32vd) zufrieden gewesen. Allerdings gab es dann einen Bug in Win7, wo Aktualisieren nicht mehr möglich war. Also Computer neu aufgesetzt, auf Win10 und auch die neueste Lightroom CC Version. Die hatt ja durchaus sinnvolle Neuerungen gegenüber ihrer alten Vollversion, wie z.B. das bessere Transformieren Tool (Geraderichten von stürzenden Linien). Schneller sind die Programme dadurch nicht geworden. 10 GB Ram und ein 1,9 Ghz Dual Prozessor sind halt auch nicht mehr state of the art.
Nachdem ich jetzt seit drei Jahren wirklich sehr zufrieden war mit meinem Mac, habe ich mich also um ein zweites Mac Book pro Retina umgesehen. Es ist dann wieder ein gebrauchtes Gerät geworden, ein Mid2014 mit der maximalen Ausstattung, also 2,8 Ghz, 16 GB Ram, 1TB SSD und dezidierter 2GB Grafikkarte um 1900.-€. Auch ein Neugerät habe ich mir überlegt, da hätte ein Mid 2015 mit 2,8 Ghz, 16 GB Ram, 512 GB SSD und ohne dezidierte Grafikkarte, also Intel Iris on board, so 2100.- € gekostet (Preise exkl.Ust).
Die neue 2016 Serie des Mac Books kam für mich aus mehreren Gründen nicht infrage: Nur mehr Usb 3.1 Anschlüsse - Adapter Notwendig. Anderes Netzteil ohne Mac Safe Anschluss. Kein integrierter SD Kartenleser. Laut "Mac performance guide" sogar etwas langsamer als die Vorgängermodelle.

Jagen macht müde, Gepardin mit Jungen, Kalahari, Südafrika

Ich habe nun paar Vergleiche auf meinen 2012 und 2014 Mac Book in Lightroom gemacht, die schon sehr erhellend sind:

Der "Flaschenhals" in Lightroom ist einerseits das Einlesen der Bilder, vor allem wenn man 1:1 previews macht und bei schwächeren Computern auch einige Aktionen, wie das Entfernen von Staubflecken im Entwickeln Modul.

1. Am meisten bringt ein schneller Prozessor etwas und da ist ein Quad Core sinvoll.

2.  8 GB Ram wären nur für Lightroom genug, aber wer z.B. von Lightroom Bilder nach Photoshop schickt, um ein Panorama zu erstellen, sollte unbedingt 16 GB Ram haben (wichtig beim Mac Book, da die Ram nicht aufrüstbar sind!).

3. Wo die Raw files gespeichert sind, ob auf der pfeilschnellen SSD des Mac Book oder auf einer externen 2,5" HDD (unter 100 mb/sec) ist nebensächlich! Der Unterschied beträgt höchsten 0,25 sec pro file, bei einer Gesamtzeit von 8,5sec/file (mid2012) oder 6,1sec/file (mid2014) beide Zeiten von der langsameren HDD beim Erstellen von 1:1 Vorschauen aus Nikon D750 Raw files.

4. Den Lightroom Katalog samt den Vorschaufiles auf der SSD zu plazieren ist sinnvoll.

5. Grafikkartenbeschleunigung in Lightroom ist nur sinnvoll bei Displays ab 4k Auflösung, eine dezidierte Grafikkarte ist also nicht nötig, zumindest nicht in Lightroom. Wenn man komplexere Tasks in Photoshop macht (Foto-Stacking, Panoramen), dann können die ca. 1,5 GB Ram, die die On Board Grafikkarte den 16 GB RAM weggnimmt, doch ein Nachteil sein.


Was wirklich Lightroom beschleunigt:

Ein geänderter Workflow!

Bilder von der SD-Karte der Kamera auf einen Input Ordner kopieren (mit XN-ViewMP), dann Bilder mit XN-ViewMP durchsehen und alle "Schrottbilder" löschen.

Danach von dem Input Folder alle Bilder mit Lightroom auf externe HDD kopieren, dabei
Standard Vorschauen und Smart Vorschauen erstellen, weiters auch Iptc Daten, Entwicklungsvoreinstellungen und automatisches Aufteilen der Bilder in Unterordner nach Datum.

Die Smart Vorschauen bringen im Entwicklungsmodul einen deutlichen Speed Gewinn! In den Voreinstellungen muss unter "Leistung" das Feld "Für Bildbearbeitung anstelle der Originale Smart Vorschauen verwenden", angeklickt sein.
Die Smart Vorschauen haben übrigens 2500 pixel und ermöglichen auch ein Entwickeln der Raw files, wenn diese nicht online sind!

Nur Minimal Vorschauen und Smart Vorschauen erstellen geht zwar schneller, aber beim durchklicken im Bibliotheksmodul dauert es dann wieder länger bis die Vorschau aktualisiert ist. Deswegen mein Tipp Standard Vorschauen und Smart Vorschauen einzulesen.
Es hängt von der Arbeitsweise, auch von der Bildmenge ab, ob man sich für Standard Vorschauen oder 1:1 Vorschauen beim Importieren entscheidet.
Die Größe der Standard Vorschauen kann man einstellen, die der Smart Vorschauen nicht.

Ein Nachteil der Smart Vorschauen ist beim Arbeiten im "Details" Menü, das wie der Name schon Vermuten lässt, eine Beurteilung der Details, also der Schärfung und Rauschunterdrückung, eigentlich nur bei 100% möglich ist. Bei Serien reicht es aber bei einem Bild die Schärfe einzustellen und dann alle anderen zu synchronisieren.


2 junge und verspielte Geparden in der Kalahari, Südafrika


Donnerstag, 2. März 2017

Zwei Kameras sind besser als Eine

Die Spiegellosen Systemkameras sind auf dem Vormarsch, immer mehr Fotografen finden Gefallen an den kompakten Systemen von Fuji, Olympus/Panasonic oder auch Sony. Meist an erster Stelle wird das Gewichtsargument ins Spiel gebracht, aber was hilft eine 500 Gramm leichtere Ausrüstung, wenn einem die Bedienung der Kamera nicht liegt, der Autofokus bei schlechten Lichtverhältnissen langsam ist, oder der Akku nach 300 Aufnahmen leer ist. Auch die Unterstützung durch die Firma ist für mich sehr wichtig. Das NPS (Nikon Profi Service) funktioniert in Österreich sehr gut, ich kann mir oft neue Kameras oder Objektive zum Testen gratis ausborgen und ich bekomme auch ein Leihgerät, wenn einmal ein Gehäuse in die Reparatur muss.
Als leidenschaftlicher Fotograf mit gut 25 Jahren Berufserfahrung war und bin ich auch vom „GAS Syndrom“ gefährdet (GAS=Gear aquisition syndrome, also auf gut Deutsch man kauft mehr Ausrüstung als man braucht). Oder höflicher formuliert, ich bin als langjähriger Nikon Fotograf auch interessiert, was sich technisch bei anderen Firmen so tut. Und wenn dann ein erfolgreicher Fotograf und Freund aus Bayern von Canon auf Fuji umsteigt, dann ist das schon ein Anlass für mich, wieder einmal über den Nikon Objektivrand zu schauen.
Man vergleicht dann Brennweiten, Lichtstärken und Gewicht der Objektive, MP der Gehäuse, Handling und wieder das Gewicht. So lange man im Weitwinkel und moderaten Telebereich bleibt, kann man tatsächlich eine merkbare Gewichtsersparnis erzielen. Im Telebereich schaut es dann aber oft ein wenig anders aus.
Reynisdrangar bei Vik, Island
Man könnte argumentieren, das man durch solche Vergleiche nur Zeit verliert, die man besser fürs Fotografieren verwendet. Stimmt schon, aber oft kann man dann doch auch Nutzen aus solchen Spielereien ziehen. Bei mir war es die Erkenntnis, das 24 MP auch beruflich voll ausreichen. Wer z.B. auf Fuji umsteigt, hat erst jetzt 24 MP mit der XT-2 zur Verfügung, mehr geht nicht, bei Olympus sind es nur 20 MP und Sony bietet zwar im Vollformat bis zu 42 MP, da sind die Objektive aber genauso schwer wie bei Canon oder Nikon, das DX Format bietet auch nur 24 MP. Ich fotografierte bisher sehr viel mit der Nikon D800 mit 36 MP, der Umstieg auf dieses Gehäuse von der D3x und D3s war damals logisch, da wir eine dreimonatige Südamerikareise planten und ein leichteres Gehäuse samt kompakteren Akkus/Ladegerät + mehr Auflösung + eingebauter Blitz + bessere hohe Iso somit perfekt dafür war. Wir hätten aber auch schon damals eine D750 gekauft, wenn es sie gegeben hätte. So gut die 800 er Serie ist, sie ist eigentlich für unsere Arbeiten „zu viel des Guten“, vor allem bei Aufträgen, ob Kommunion oder Firmung, aber auch bei Bilder für Prospekte und Bildbände ist 24 MP mehr als ausreichend. Eigentlich waren schon die 12 MP von der D3s verdammt gut, ich habe Vergrößerungen von dieser Kamera bei mir daheim auf 60x100 cm vergrößert, die wirklich toll aussehen.
Daher verwende ich mittlerweile die D750 für den Großteil meiner Aufträge. Im hohen Iso Bereich ist sie außerordentlich gut, der Klappbildschirm ist hilfreich und auch die zwei programmierbaren User settings finde ich praktisch.
Sturm an der Küste bei Dyrholey, Island

Für unsere Südafrika Reise habe ich mir dann eine D7200 gekauft, auch weil dieses Gehäuse praktisch ident mit der D750 ist. Primär natürlich um die Telebrennweiten zu verlängern, was in Kombination mit dem 80-400 Zoom auch hervorragend klappt, ein 120-600 Telezoom ist eine feine Sache für die Tierfotografie.
Erst zu Hause ist mir durch die Vergleiche mit anderen Kamerasystemen bewusst geworden, das mir mein Nikon 24-120 mm f4 Zoom bei den anderen Kameramarken fehlen würde und das dieses Zoom auf der D7200 zu einem 36-180 mm f4 Zoom wird, was für viele Anwendungen sogar der noch bessere Bereich ist.
Die Erkenntnis ist eigentlich simpel, wenn man zwei Gehäuse verwendet mit verschiedener Sensorgröße, dann verdoppelt man die Nutzung jeder einzelnen Brennweite und wird dadurch flexibler. Also ein Beispiel: 20 mm f1,8 + 50 mm f1,8 + 100 mm f2,8 Makro ergibt folgende Brennweiten: 20, 30, 50, 75, 100, 150 mm. Man kann das aber auch mit Zoomobjektiven nützen, indem man z.B. auf der D750 das 16-35 f4 Zoom hat und auf der D7200 das 24-120 f4, also 16-180 mm f4 durchgehend mit zwei Objektiven!
Zwei Gehäuse auf Reisen ist eigentlich ein Muss, von wegen Backup, aber auch weil man ein Gehäuse für Zeitraffer oder extrem lange Belichtungen verwenden kann, während man mit dem anderen Gehäuse weiterarbeitet. Die lichtstarken Fixbrennweiten sind natürlich auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein großer Vorteil, vor allem bei Innenaufnahmen. Die zwei Gehäuse, eben die D750 und die D7200 sind übrigens billiger als eine D810. Wichtig ist mir die gleiche MP Zahl. Ich würde bei einer D810 und D500 Kombination nicht mehr so frei zwischen den Gehäusen wechseln.
Wirklich interessant wird es, wenn man das Nikon 300 mm f4 PF ED Objektiv samt 1,4x Telekonverter in die Rechnung miteinbezieht. Man kann dann zusätzlich 300, 420, 450 und 630 mm realisieren. Während eine Ausrüstung die im normalen Brennweitenbereich bleibt (ungefähr von 20-150 mm effektiv) bei Fuji oder Olympus durchaus um 500-700g leichter sein kann, haben Teleobjektive bei allen Systemen ein ähnliches Gewicht. Die Ausnahme ist hier das Nikon 300 mm f4 PF, das durch die Verwendung einer Fresnellinse halb soviel wiegt wie ein klassisches 300 mm Objektiv.
Tufffelsen an der Straße zur Thakgil

Wenn ich heute neu eine Ausrüstung kaufen würde, könnte meine Wahl durchaus auf das Fuji X System fallen. Gute Objektive, ein Retro Bedienkonzept das mich „Alten Hasen“ an meine erste analoge Spiegelreflexausrüstung erinnert (Fuji AX-5) und gute Bildqualität bei hohen Iso um nur einige Pluspunkte zu nennen. Fehlen würden mir aber beim Fuji System die Tilt/Shift Objektive und Lichtstarken Telebrennweiten. Wenn ich zu Faul zum Kameraschleppen bin, dann nehme ich meine Sony Rx-100. Bei Stadtspaziergängen bin ich übrigens meist mit der D750 und dem 24-120 Objektiv unterwegs, das ist eine durchaus tragbare Kombination.
Wer also glaubt, das das Gras auf der anderen Seite grüner ist, und von Gelb (Nikon) auf Grün (Fuji) wechseln will, sollte sich das wirklich zweimal überlegen. Lieber versuchen aus der bestehenden Ausrüstung mehr herauszuholen!
Und dazu gibt es einen Tip: Üben, Üben und nocheinmal Üben! Zum Glück gibt es noch immer nicht die Wunderkamera, die alleine um 4 Uhr Morgen aufsteht und das Foto vom Sonnenaufgang macht.

Samstag, 26. Dezember 2015

Kugelkopf Arca Swiss Monoball p0

Für mich ist ein Produkt gut durchdacht, wenn es möglichst wenig Knöpfe, Tasten oder Hebeln hat und trotzdem gut zu Bedienen ist.
Im Falle eines Stativkopfes muss natürlich auch noch die Stabilität gut sein, ein gutes Verhältnis von Eigengewicht zu Haltegewicht. Im Falle des hier vorgestellten Arca Swiss Monoball p0 ist das 390 gr. zu 20 kg. Es handelt sich hier um eine spezielle Konstruktion, die den “normalen” Kugelkopf um 180 Grad dreht, daher die Kugel ist mit dem Stativ verbunden. 



Der Vorteil ist, das eine zusätzliche Panoramaplatte unnötig wird, denn wenn der Kopf nivelliert ist, ist auch die Anschlussplatte ausgerichtet.



Zum Vergleich: Mein Markins Kugelkopf Q10 hat 2 Einstellknöpfe + 1 Einstellrad. Einen kleinen Knopf unten um den Kopf um 360 Grad zu drehen, den großen Knopf zum Festziehen der Kugel und im großen Knopf integriert das Einstellrad für die Friktion. Dazu kommen noch zwei Knöpfe der Panoramaplatte von RRS, einer für die (nivellierte) 360 Grad Rotation und einer zum Fixieren der Kamera.
Beim Monoball p0 sind es nur drei Bedienelemente insgesamt, ein kleiner Hebel für die 360 Grad Rotation, eine Knopf zum Fixieren der Kamera und ein großer Drehring der die Kugel fixiert. Vor allem der große Drehring ist viel angenehmer zu bedienen als ein Einstellknopf, da der Drehring umlaufend ist, also nie in einer “falschen” Position sein kann. Dieser Kugelkopf ist also viel intuitiver zu bedienen und dabei sehr leicht und trotzdem stabil. Auch der Preis ist nicht zu hoch. Einziges Manko ist, das Arca Swiss versucht mit dem “Monoball Fix” Kameraplatten ein zu den classic Arca Swiss Kameraplatten inkompatibles System zu etablieren. Die Platten des Fix Systems sind nämlich schmäler, daher L-Schienen von Herstellern wie RRS würden nicht passen. Am besten ist, man kauft den Monoball ohne Schnellwechselplatte und besorgt sich dann eine passende selbst. Das kann eine Novoflex Q-Mount Schnellwechselplatte sein oder weit billiger jede 60 mm Schnellwechselplatte (rund) die bei eBay ab 20.-€ angeboten wird.
Der Neigebereich ist mit ca. 35 Grad ausreichend, 90 Grad sind natürlich auch möglich wie bei jedem anderen Kugelkopf an einer Stelle (Kerbe). Wer allerdings an seiner Kamera keine L-Schiene verwendet tut sich nichts Gutes, denn bei Hochformataufnahmen bringt eine L-Schiene einfach mehr Stabilität.

Einen sehr umfassenden Test von Kugelköpfen gibt es bei Traumflieger: http://www.traumflieger.de/desktop/ballhead/ballheads.php

Sonntag, 15. November 2015

Arca Swiss Multitools

Oder was man alles aus ein paar Einzelteilen so zusammenschrauben kann:
20151114_HAN2199

A) Zwei verschiedene L-Winkel:
 20151114_mont2
Einen Gimbal Kopf:
20151114_HAN2205
20151114_HAN2206
Ein Gimbal Kopf hat die Aufgabe die Kamera frei nach zwei Achsen zu schwenken, möglichst so austariert das die Kamera in der Schwebe bleibt.
Das ist bei langen Ansitzen auf Tieren sinnvoll und angenehm. Allerdings sind nur die schwersten Gimbal Köpfe für Langzeitbelichtungen bedingt geeignet.
Beim Gimbal Kopf geht es mir primär um Beweglichkeit gepaart mit kurzen Verschlusszeiten. Diese Konstruktion ist für ein Gewicht von bis zu 2kg gut geeignet.

Einen Nodalpunktadapter:
20151114_HAN2211
Eine Makroschiene:
20151114_HAN2214
Eine Stativschelle
für das 70-200 f4 oder das 300 mm f4 PF hier mit einer zusätzlichen Befestigung an der Kamera:
20151114_HAN2209

Wenn man Telekonverter oder Zwischenringe verwendet ist bei kritischen Zeiten wie 1/15 sec ein “Zusammenschrauben” von Objektiv mit Kamera nötig um Verwacklung zu vermeiden.
Zwei Bajonette haben einfach zu viel Spiel und erzeugen dadurch Instabilität.
Die kurze Arca Swiss Platte an der Stativschelle wird beim Gimbal Kopf verwendet oder eben als ganz normale Stativschelle für das 70-200 f4.
Ein paar kleinere Modifikationen waren nötig um die Teile untereinander austauschbar zu machen. Die Teile sind recht günstig über ebay erhältlich.
Abgesehen vom befriedigten “Basteltrieb” macht z.B. auf Flugreisen ein solches Set durchaus Sinn,  da das Handgepäck immer mehr Gewichtsbeschränkungen unterworfen ist. Für jeden Spezialfall einen eigenen Kopf, ein eigene Makroschiene oder eben einen Nodalpunktadapter mitzunehmen, da hat man schnell 2kg und mehr im Gepäck. Die hier gezeigten Teile wiegen gerade einmal 250 Gramm.
Für schwere Kamera/Objektivkombinationen ist so etwas natürlich nicht gedacht, aber mit dem hier abgebildeten 70-200 f4 + 1,4x Telekonverter und einer Nikon D800 funktioniert das tadellos.

Ein Bodenstativ:


Kugelkopf nimmt man den, den man dabei hat.

Samstag, 19. September 2015

Von 3:2 Seitenverhältnis auf 4:3 beschneiden

Oder warum es Sinn macht vom nativen 3:2 Format bei digitalen SLR auf 4:3 Format zu beschneiden.
In der anaolgen Foto-Zeit habe ich mit Mamiya 645 und Mamiya 7 gearbeitet, also mit Kameras die mehr quadratische Formate hatten als das Kleinbild Format. Gerade bei Hochformat Aufnahmen finde ich das 3:2 Format meist zu hoch, aber auch bei Querformat bevorzuge ich eigentlich entweder 4:3 oder als Kontrapunkt gleich ein Panoramaformat.
Die Sony Rx-100 Serie macht im RAW nun etwas sehr cleveres: Wenn man 4:3 als Seitenverhältnis einstellt, wird dies am Bildschirm oder im Sucher auch so angezeigt, auch das RAW file ist in Lightroom richtig beschnitten, aber wenn man das Freistellungswerkzeug aktiviert, sieht man wieder das gesamte Bild im 3:2 Format. Man kann also nachträglich den Beschnitt ändern, so man das Bild an den Rändern nicht perfekt ausgerichtet hat. Um Speicherplatz zu sparen stelle ich heute keinen solchen Beschnitt mehr ein, es geht rein um Vorlieben bei der Bildgestaltung. So gesehen verwende ich auch das 5:4 RAW Format bei meiner Nikon D800 kaum, hier ist der Beschnitt nämlich permanent. Die D800 wird trotz des kleineren RAW files nicht schneller, erzielt also keine höhere Bildfolge, das geht nur bei einem 1,5 x Cropfaktor, was durchaus bei Tieraufnahmen sinnvoll sein kann.
Das Seitenverhältnis ist wie gesagt Geschmackssache, manche bevorzugen 3:2 oder sogar 16:9. Ich habe bei der Projektion von Multimediashows eine Canon Xeed SX60 Projektor im Einsatz, der hat nativ ein 4:3 Format mit 1400 px lange Seite. Würde ich nun 4:3 Bilder auf einem Full HD Projektor anzeigen, der Auflösungsgewinn wäre gerade einmal 40 px auf der langen Seite, macht für mich also überhaupt keinen Sinn, umgekehrt für Freunde des 3:2 Formats ist ein HD Projektor die bessere Wahl, da diese ja nativ ein Seitenverhältnis von 16:9 haben.
Über die Sony Rx-100 bin ich jetzt dazu übergegangen, das auch bei meinen Nikon D800 umzusetzen. Leider gibt es keine Matscheiben, die 4:3 Linien haben, deswegen war ich dann so mutig, habe die Mattscheibe ausgebaut und mit einem dünnen schwarzen Edding Stift mit den 4:3 Seitenlinien versehen. Das Ausbauen der Mattscheibe ist möglich, aber eine ziemliche Fummelei. Für den Live View ist es einfacher, natürlich könnte man auf dem Bildschirm auch wieder einfach schwarze Linien anzeichen, die verwischen sich aber schnell. Besser ist es aber eine Displayschutzfolie herzunehmen und auf ihr mit einem scharfen Messer zwei feine Linien einzuritzen. Dann kann man das auch wieder leicht entfernen, wenn einem das nicht passt. Wer so wie ich oft Gebäudeaufnahmen entzerrt, hat mit dem Arbeiten im 4:3 Format (aber Aufnehmen im 3:2 Format) noch einen weiteren Vorteil:
Originale Aufnahme:
20150724_CHR1809
Entzerrte Aufnahme:
20150724_CHR1809
Nach dem Freistellen ergibt sich ungefähr ein 4:3 Format

Und noch ein Vorteil: Die Ränder sind immer der schwächste Bereich, dort wo die Fehler eines Objektives am meisten sichtbar werden. Diese zu beschneiden ist also auch ein Vorteil.

Downgrading Nikon D800 zu D750

Wie man schon in meinem Artikel zur Sony a6000 lesen kann: http://blitzchris.blogspot.co.at/2014/12/sony-alpha-6000-wie-klein-kann-eine.html
Ich mache mir immer (zu) viel Gedanken über meine Ausrüstung, allerdings als Berufsfotograf ist es bis zu einem gewissen Punkt auch unvermeidlich up to date zu bleiben.
So verfolge ich derzeit natürlich auch die Diskussionen und Testberichte rund um die Sony a7 RII, denn jeder Fotograf (außer die wirklich masochistisch veranlagten) wird nicht böse sein, wenn die Ausrüstung immer leistungsfähiger, flexibler und auch noch leichter wird!
Maus-Schleppkamera
Beim Sony System liegt aber die Tücke im Detail, denn ein Akku hält einmal gerade 300 Aufnahmen durch, bei Nikon je nach Verwendung des Bildschirms bis zu 1200 Aufnahmen. Die Sony a7RII ist eigentlich schon zu klein, vor allem mit größeren Objektiven, da ist der Batteriegriff schon fast Pflicht. Die Objektive sind bis auf wenige Ausnahmen (35 mm f2,8) gleich schwer wie bei Nikon/Canon. Das Gewichtsargument kann man also meist beiseiteschieben. Wenn man bei Geizhals.at nach Fixbrennweite, unter 500 g., Vollformat und AF Motor sucht, gibt es 7 Objektive für die Sony. Man kann dann eine Brennweite von 25 mm bis 85 mm abdecken. Bei Nikon mit den gleichen Kriterien geht es immerhin vom 16 mm Fisheye über das 20 mm bis zu 90 mm (1:1 Makro von Tamron) und die Auswahl dazwischen ist auch größer. Fixbrennweiten deswegen, da bei +/- 40 MP Kameras Zoomobjektive eigentlich nicht mehr viel Sinn machen, außer man arbeitet im hohen Iso Bereich und rechnet die Bilder stark herunter. Aber da ist es wohl besser gleich die Sony a7s II mit “nur12 MP” zu verwenden.
Ein etwas anderer Testbericht (auf Englisch) der Sony a7R II  ist übrigens sehr lesenswert: http://petapixel.com/2015/08/24/42-megapixels-of-garbage-an-unconventional-review-of-the-sony-a7r-ii/
Grundsätzlich ist jeder Ausrüstungswechsel sehr aufwendig, da man ja die alte Ausrüstung verkaufen muss, die neuen Geräte (Kamera, Objektive, Zubehör) kaufen sich auch nicht von selbst und auch die Bedienung ist neu zu lernen. Man sollte sich also einen Markenwechsel reiflich überlegen. Wegen ein paar Gramm Gewichtsersparnis hat das keinen Sinn. Wie schon in meinem Sony a6000 Artikel erwähnt, Gewicht lässt sich beim Fotorucksack und der Outdoor Kleidung viel besser und auch billiger einsparen. Ich gehe auf Schitouren in mittleren Höhenlagen z.B. nur mehr mit einer sehr leichten Gore Tex Jacke und einer ultraleichten Daunenjacke statt dickem Pullover und schwerer Winterjacke, nehme keine dicke Geldbörse mit, habe nun endlich ein Smartphone das ordentlichen GPS Empfang hat (Sony Xperia Ultra), kann also auf mein Garmin 60 Gps Gerät verzichten. Wenn man nachdenkt, ergeben sich viele Möglichkeiten Gewicht zu sparen, ohne dass man gleich wie ein “Badeschlapfen” Tourist unterwegs ist. Wenn leicht, dann gleich eine kleine Kamera wie die Sony Rx-100 Serie, da spart man wirklich Gewicht und die macht auch verdammt gute Fotos.
20150716_CHR0542 Auch diese “Mückenattacke” hat die Sony Rx-100 gut überstanden, Ordesa Tal, Spanien

Aber warum immer nur “upgrading”? Downgrading hat ja vielleicht auch Sinn. Ein Beispiel aus einem anderen männlich-emotionalen Bereich: Autos. Je älter die Fahrer werden, desto größer (und teurer) werden die Autos. Bei uns ist auch ein PKW Neukauf nötig gewesen, vieles angesehen, auch Geländewagen wie den Dacia Duster oder geräumige Autos wie den Renault Kangoo. Wäre ja praktisch, wenn man im Winter keine Schneeketten braucht, die Fahrräder im Auto transportieren kann, … Gekauft haben wir einen Hyundai i20 (Nachfolger unseres “Getz”), einfach deshalb weil der noch so in die Garage passt, dass ich auch noch in die Werkstatt durchkomme. Größere Autos hätten einen teuren Umbau der Garage verursacht und auch 4000-8000.-€ mehr gekostet. Das mit den Schneeketten ist sowieso eine Ausrede, die brauche ich meist einmal im Jahr und dann ist es gut, dass ich sie verwende, denn runter würde der Allrad ohne Schneeketten genauso in den Graben rutschen wie ein “normaler” PKW. Und das mit den Fahrrädern habe ich als Bastler auch lösen können. Einfach die Rückbank im i20 abmontiert (15 min.) und eine Holzplatte montiert und schon passen zwei Fahrräder (mit abgenommenen Vorderreifen) hinein. Arbeitsaufwand gleich wie mit Fahrradträger außen, denn den muss ich ja erst mal montieren.

Nur um klarzustellen, wenn ich zu viel Geld hätte, würde ich wohl auch irgendeinen schönen Oldtimer Sportwagen fahren, aber so muss halt die Vernunft zuerst kommen.
Downgrading bei der Kameraausrüstung ist einmal Beschränkung auf wesentliche Brennweiten, früher waren 28, 50 und 135 mm ausreichend, heute will man oft alles vom Fisheye bis zum Supertele abdecken. Ich als Berufsfotograf mit sehr wechselnden Aufträgen und Projekten habe da noch eine gute Erklärung (Ausrede) für mein umfangreiches Objektiv Arsenal, für den Hobby-Fotografen sollte aber 24-200 mm voll ausreichen. Mit Zooms lässt sich das zwar leicht erreichen, aber bei hochauflösenden Sensoren sind Fixoptiken die meist bessere Wahl. Daher erster downgrading Schritt: Nicht über 24 MP gehen und kein schweres Profigehäuse, zweiter Schritt, wenige, aber gute Objektive verwenden.
20150918_7500990pan7 Peilsteinhaus, Nikon D750 mit Af-S Nikkor 35 mm f1,8@5,6 Iso 400, 7 Teilbilder in PS zusammengesetzt

Profigehäuse wie bei Nikon die D3-Serie habe ich früher sehr gerne verwendet, als ich noch Sportfotografie gemacht habe war das auch sinnvoll. Aber neben dem Gewicht haben Nikon Profigehäuse von der D4 bis zur D800 und D810 noch einen weiteren Nachteil: sie sind umständlicher zu bedienen. Das Umstellen von “stativ” auf “action” Fotografie ist da bei Nikon nur mit mehreren Tastendrücken zu bewerkstelligen, beim D750 Gehäuse geht das schneller über die “User” settings. Die Profi Gehäuse sind natürlich auch teurer. Das Mehr an Megapixel ist auch so eine überschätzte Sache. Da es sich bei den MP um eine exponentielle Funktion handelt, ist der Qualitätsgewinn geringer als man denkt, für die theoretische doppelte Auflösung braucht man die 4x MP Zahl! Also z.B. von 12 MP auf 48 MP und das nur bei idealen Bedingungen wie hervorragende Optik, beste Technik (Stativ, Spiegelvorauslösung, niedrige Iso,…). Bei mir stellt sich zum Beispiel ein anderes Problem. Der GPS Empfänger geht bei der D800/810 vorne in die 10 pin Buchse, was die Verwendung meiner Shift Objektive fast unmöglich macht. Bei der D750 ist der GPS  Empfänger seitlich und damit durch eine L-Schien abgedeckt (geschützt) und auch nicht im Weg. Die D750 hat eingebautes Wifi, bei den Profigehäusen braucht man einen extra Empfänger, also einen sperrigen Teil mehr!
Das Klappdisplay (hochauflösend wie bei der D810) ist ein weiterer Bonus bei der D750, die Arbeit mit einer Sucherlupe ist dadurch weit einfacher, die nötige Stativhöhe geringer = mehr Stabilität oder leichteres Stativ möglich. Ein Klappdisplay ist weiters auch bei ganz tiefen oder hohen Aufnahmepositionen ein Vorteil. Der AF ist besser, bei hohen Iso mehr als eine Blende Vorteil zur D800 bezüglich Bildrauschen. Zwei SD Kartenschächte, also kein Mischmasch mit SD-CF Karten mehr. Kleinere RAW Dateien brauchen auch weniger Speicherplatz und sind schneller auf dem Computer zu bearbeiten, bei einer 40MP + Kamera kann es leicht sein, dass man einen neuen Computer gleich dazukaufen muss. Ich finde eigentlich nichts, was den Kauf einer D810 sinnvoll macht und ehrlich gesagt, das überrascht mich. 
Sogar der optische Sucher ist gleichwertig, zwar kein rundes Okular, daher auch kein Schraubanschluss für Zubehör wie Winkelsucher möglich, aber das braucht man ja wegen dem Klappdisplay sowieso nicht.
Zwei kleine Mankos sind mir dann doch noch aufgefallen: Kein Live View mit Split Screen möglich (wäre ideal bei Shift/Tilt Aufnahmen) und kein Verschluss für das Okular gegen Streulicht, was sich aber mit einem Stück Stoff (z.B. schwarzes Microfasertuch) auch vermeiden lässt. Und noch eines: “Einidrahn” wie es auf gut Wienerisch heißt kann man mit einer D4 oder einer D810 natürlich besser (einidrahn= angeben).


Displaylupe von Hoodman einfach und doch haltbar genug angebracht:
20150919_CHR5996
Zwischen der (provisorischen) L-Schiene und dem Gehäuse ist der GPS Empfänger zu sehen, der übrigens auch an der Coolpix A passt und auch eine Klinkenbuchse hat für einen Kabelauslöser. Der ist aber nicht nötig, denn der einfach IR Auslöser ML-L3 funktioniert mit der D750! Dass hier die anderen Schnittstellen durch den GPS Empfänger nicht mehr zugänglich sind, ist für mich kaum von Bedeutung, auch Dank des eingebauten Wifi. Die Displaylupe ist von Hoodman und zwar das 3” Modell, das auch passt, obwohl der Bildschirm 3,2” ist. Sie ist optisch gut und durch Drehen des Okulars kann man auch die Schärfe einstellen (Dioptrien Ausgleich). Mittlerweile verwende ich jedoch eine Displaylupe von "Kinotehnik", da diese durch eine Metallrahmen/Magnet Kombination schnell ab und angenommen werden kann. 
In meinem Fall wird es kein upgrade auf D810 geben sondern ein downgrade auf D750, eine Menge Geld gespart, fast halber Preis zu D810 (1750 zu 3200.-€) ich werde gleich zwei Gehäuse anschaffen, denn auf Reisen machen meine Frau und ich “Halbe Halbe”. Ein D800 Gehäuse bleibt noch in Verwendung, denn zwei (oder sogar drei) Gehäuse machen wegen des selteneren Objektivwechsel durchaus Sinn für mich, aber nur bei Aufträgen “vor Ort”, nicht auf Bergtouren.
Was wäre übrigens meine Traumkamera (inkl. Träger)?  Die Phase One XF mit Schachtsucher! Genauso unpraktisch wie ein Oldtimer Sportwagen, aber….genauso sexy.
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Automuseum Seppenbauer, bei Friesach, Kärnten